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16.05.2016

Boulderweltcup Navi Mumbai (IND)

Boulderweltcup Navi Mumbai (IND):


Katharina Saurwein meldet sich mit Platz 6 rechtzeitig vor dem Heimweltcup in Innsbruck (19.-21.Mai) in der Weltspitze zurück.

 

Die letzte Weltcupstation vor dem Heimspiel in Innsbruck führt das KVÖ-Team nach Indien, wo in Navi Mumbai am 14./15.05. erstmals ein Boulder-Weltcup im siebtgrößten Staat der Erde stattfand. Nach dem Aufwärtstrend der letzten beiden Weltcups in Japan und China unterstrichen alle rot-weiß-roten StarterInnen rechtzeitig vor dem Heimweltcup in Innsbruck (19.-21.05.) ihre aufsteigende Formkurve.

 

Katharina Saurwein meldet sich in der Weltspitze zurück
Rechtzeitig vor dem bevorstehenden Heimweltcup in Innsbruck meldet sich Katharina Saurwein, Bronzemedaillengewinnerin der Boulder-EM 2015, wieder in der absoluten Weltspitze zurück. Nachdem es bei den ersten drei Weltcups der laufenden Saison mit den Plätzen 16, 15 und 18 nicht ganz nach Wunsch verlief, geling Saurwein bei der Weltcuppremiere in Navi Mumbai ihre diesjährige Finalpremiere. Mit zwei Tops und vier Bonuswertungen gelang Saurwein im Halbfinale der Sprung von Platz 12 auf Platz 4 und somit der erstmalige Finaleinzug in der laufenden Saison. Im Finale blieb Saurwein dann zwar ein Top verwehrt, Platz 6 in Mumbai bringt jedoch eine extra Portion Selbstvertrauen zum richtigen Zeitpunkt.

 

„Ich hab mich heute im Halbfinale und auch im Finale erstmals so richtig gut gefühlt. Schade, dass mir im Finale ein Top verwehrt blieb, dennoch bin ich sehr zufrieden. Im Hinblick auf den Heimweltcup in 5 Tagen gibt mir die heutige Leistung und das Ergebnis wieder das nötige Selbstvertrauen, das mir zuletzt sicher auch ein wenig gefehlt hat. Jetzt freue ich mich riesig auf den Weltcup in der Olympiaworld!“ freute sich eine sichtlich zufriedene Katharina Saurwein, die auch den Organisatoren in Indien Rosen streute.

 

„Ein Lob an die Organisatoren des Weltcups in Indien. Alles war nahezu perfekt organisiert und auch das Publikum hat eine super Stimmung gemacht. Dieser Weltcup hat definitiv seine
Berechtigung im Weltcupkalender bestätigt!“ Den Sieg bei den Damen sicherte sich die Japanerin Miho Nonaka vor der Deutschen Monika Retschy und Akiyo Noguchi (JPN). Seriensiegerin Shauna Coxsey (GBR), die zuletzt 4 Weltcups en Suite für sich entschied, blieb diesmal auf Platz 9 der Finaleinzug verwehrt.

 

Karoline Sinnhuber und Berit Schwaiger bouldern im Gleichschritt in Richtung Weltspitze

Karoline Sinnhuber, zuletzt beim Boulderweltcup in Chongqing (CHN) auf Platz 5 erstmals in einem Weltcupfinale vertreten, und Berit Schwaiger zeigten auch beim Weltcup in Navi Mumbai, dass mit ihnen in Zukunft konstant zu rechnen ist. Die beiden 20-jährigen KVÖ-Zukunftshoffnungen kletterten in Indien erneut in die Top-15 (12. Schwaiger, 13. Sinnhuber) und somit beinahe im Gleichschritt in Richtung Weltspitze.

 

Julia Pinggera feiert ebenfalls Top-15 Debüt im Weltcup
Eine Reise Wert war der Weltcup in Navi Mumbai auch für die ebenfalls erst 20-jährige Julia Pinggera aus Mils bei Hall in Tirol. Nur zwei Tage nach ihrem 20. Geburtstag qualifizierte sich die junge Tirolerin erstmals für ein Weltcup-Halbfinale. Im Halbfinale gelang Pinggera platzierungstechnisch noch einmal ein Sprung nach Vorne und so durfte sie sich schlussendlich über ihren ersten Top-15 Platz freuen.

 

Alfons Dornauer mit vielversprechendem Comeback
Der Zillertaler Alfons Dornauer, der die ersten drei Weltcups verletzungsbedingt auslassen musste, feierte in Navi Mumbai ein vielversprechendes Weltcup-Comeback. In der Qualifikation konnte Dornauer alle fünf Boulder toppen und sicherte sich somit gleich beim ersten Weltcup nach der rund einmonatigen Verletzungspause das Halbfinalticket. Im Halbfinale, in dem es insgesamt nur sieben Athleten gelang, einen oder mehr Boulder zu toppen, konnte Dornauer mit einer Bonuswertung am ersten Boulder dann nicht mehr ganz an die Leistung der Vorrunde anknüpfen und belegte schlussendlich Platz 17.

 

„Im Halbfinale hab ich heute schon gemerkt, dass ich leistungsmäßig noch nicht da bin wo ich sein kann, aber das ist nach einer Verletzung auch ganz normal. Insgesamt bin ich aber glücklich, dass mir gleich beim Comeback der Halbfinaleinzug gelungen ist. Das motiviert und gibt Selbstvertrauen für den Heimweltcup in Innsbruck!“ zog Dornauer ein positives Resümee.

 

Für einen japanischen Doppelsieg sorgten Kokori Fujii und Tomoa Narasaki vor dem Russen Alexey Rubtsov.

 

Text/Fotos: copyright KVÖ/Heiko Wilhelm

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